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	<title>Kommentare zu: Standardkonform? - Kann ich nicht mehr hören!</title>
	<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/</link>
	<description>Weblog von Brigitte Bornemann, bit.informationsdesign</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 17:16:02 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Mauch</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2223</link>
		<author>Matthias Mauch</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 15:09:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2223</guid>
		<description>&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Wenn man Sprungmarken für sehende Nutzer verstecken will, darf man dafür nicht den CSS-Ausdruck “display:none” verwenden, das funktioniert nicht in Jaws."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergänzung: Schlecht auch für Nutzer von mobilen Geräten wie MobilePhone (Handy) oder PDA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Sollten wir, wie Jan Hellbusch vorschlägt, die Überschriftenstruktur einer Internetseite auf die Tastaturshortcuts real existierender Screenreader ausrichten?"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange die Browser sich daran nicht halten eine einheitliche Linie hierfür zu finden, ist dieser Vorschlag nicht zuhalten. Diana Ruth hat eine schöne Studie hierrüber geschrieben. Sehr lesenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Denn am Ende wollen die Behinderten ja nicht nur ihre eigenen Websites lesen, die extra für sie gemacht sind."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Diskussionrunde mit den Machern von Lebenhilfe-Angesagt.de kam ans Tageslicht, das Behinderte sich genauso wie wir an aktuellen Themen interessiert sind. Erstaunlicherweise nehmen sie dafür sogar einige Hürden in Kauf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber insgesamt möchte ich sagen, das eine zugängliche Webseite für alle Menschen Vorteile hat und nicht nur für eine möglichst breite Zielgruppe. Allerdings stelle ich gleich noch hinten an, das jeder Mensch Barrieren unterschiedlich sieht, abhängig von der Art seine Behinderung. Deshalb denke ich, ist es wirklich sehr schwierig, eine Webseite zu erstellen die allen gerecht wird.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;Wenn man Sprungmarken für sehende Nutzer verstecken will, darf man dafür nicht den CSS-Ausdruck “display:none” verwenden, das funktioniert nicht in Jaws.&#8221;</p>
<p>Ergänzung: Schlecht auch für Nutzer von mobilen Geräten wie MobilePhone (Handy) oder PDA.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Sollten wir, wie Jan Hellbusch vorschlägt, die Überschriftenstruktur einer Internetseite auf die Tastaturshortcuts real existierender Screenreader ausrichten?&#8221;</p>
<p>Solange die Browser sich daran nicht halten eine einheitliche Linie hierfür zu finden, ist dieser Vorschlag nicht zuhalten. Diana Ruth hat eine schöne Studie hierrüber geschrieben. Sehr lesenswert.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Denn am Ende wollen die Behinderten ja nicht nur ihre eigenen Websites lesen, die extra für sie gemacht sind.&#8221;</p>
<p>In einer Diskussionrunde mit den Machern von Lebenhilfe-Angesagt.de kam ans Tageslicht, das Behinderte sich genauso wie wir an aktuellen Themen interessiert sind. Erstaunlicherweise nehmen sie dafür sogar einige Hürden in Kauf. </p>
<p>Aber insgesamt möchte ich sagen, das eine zugängliche Webseite für alle Menschen Vorteile hat und nicht nur für eine möglichst breite Zielgruppe. Allerdings stelle ich gleich noch hinten an, das jeder Mensch Barrieren unterschiedlich sieht, abhängig von der Art seine Behinderung. Deshalb denke ich, ist es wirklich sehr schwierig, eine Webseite zu erstellen die allen gerecht wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate Firlinger</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2221</link>
		<author>Beate Firlinger</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 11:39:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2221</guid>
		<description>Hallo Brigitte,

du schreibst am Beginn deines Beitrags: "Gerade in diesen Tagen läuft ein Accessibility-Blog bei MAIN mit diesem Tenor". Das ist so nicht richtig, daher ein paar Anmerkungen dazu:

Das MAIN_blog fungiert gemeinsam mit Nur ein Blog von Robert Lender als Veranstalterin der Accessibility Blog Parade 2007. In dieses vernetzte Webereignis sind zahlreiche Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum eingestiegen, und zwar mit vielen spannenden, informativen Beiträgen, die höchst unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte zur Web Accessibility beleuchten.

Jan Eric Hellbusch wurde von uns als einer von mehreren hoch kompetenten GastautorInnen eingeladen, sich im MAIN_blog an der Parade zu beteiligen. Er vertritt hier seine Standpunkte zur Frage: Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet?. Andere AutorInnen haben andere Zugänge zu dieser wirklich komplexen Thematik. 

Gerade diese Vielfalt der inhaltlichen Positionen erscheint uns als VeranstalterInnen der Accessibilty Blog Parade interessant. Denn die Aktion lebt von der Kommunikation, vom offenen Erfahrungsaustausch und dem gleichberechtigten Dialog über Barrieren im Netz. 
 
Wir von MAIN wollen also keinesweg irgendeinen "Tenor" vorgeben, sondern verstehen uns als Plattform für vielfältige Denkanstöße zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation. Einer davon ist dieser Beitrag hier im bit.blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Brigitte,</p>
<p>du schreibst am Beginn deines Beitrags: &#8220;Gerade in diesen Tagen läuft ein Accessibility-Blog bei MAIN mit diesem Tenor&#8221;. Das ist so nicht richtig, daher ein paar Anmerkungen dazu:</p>
<p>Das MAIN_blog fungiert gemeinsam mit Nur ein Blog von Robert Lender als Veranstalterin der Accessibility Blog Parade 2007. In dieses vernetzte Webereignis sind zahlreiche Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum eingestiegen, und zwar mit vielen spannenden, informativen Beiträgen, die höchst unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte zur Web Accessibility beleuchten.</p>
<p>Jan Eric Hellbusch wurde von uns als einer von mehreren hoch kompetenten GastautorInnen eingeladen, sich im MAIN_blog an der Parade zu beteiligen. Er vertritt hier seine Standpunkte zur Frage: Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet?. Andere AutorInnen haben andere Zugänge zu dieser wirklich komplexen Thematik. </p>
<p>Gerade diese Vielfalt der inhaltlichen Positionen erscheint uns als VeranstalterInnen der Accessibilty Blog Parade interessant. Denn die Aktion lebt von der Kommunikation, vom offenen Erfahrungsaustausch und dem gleichberechtigten Dialog über Barrieren im Netz. </p>
<p>Wir von MAIN wollen also keinesweg irgendeinen &#8220;Tenor&#8221; vorgeben, sondern verstehen uns als Plattform für vielfältige Denkanstöße zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation. Einer davon ist dieser Beitrag hier im bit.blog.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2218</link>
		<author>Siegfried</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:46:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2218</guid>
		<description>Klasse Artikel! Das Blog habe ich mir gleich mal abonniert.

Streng genommen ist der Begriff des "Semantic Markup" eigentlich in der Standardkonformität enthalten. In den Spezifikationen steht schließlich drin, für welchen Zweck die einzelnen Elemente gedacht sind. In der Praxis wird Standardkonformität leider viel zu oft gleichgesetzt mit "validiert im w3c-Validator. Dieser kann aber leider nur eine syntaktische Validität prüfen, nicht aber eine semantische Validität.
Wenn man nun Standardkonformität tatsächlich unter beiden Gesichtspunkten betrachten würde (und die Spezifikationen des Standards geben das ja durchaus her), dann würde man mit Standardkonformität tatsächlich eine solide Grundlage für Barrierefreiheit erstellen und zu einem guten Teil bereits realisieren. Aber genau hier hakt es in der Praxis. In der Praxis wird Webdesign gleichgesetzt mit Screen Design und auf den visuellen Aspekt reduziert. Dabei wird dann gutes Webdesign konsequenterweise gleichgesetzt mit der Beherrschung von "Tricks" (also Vergewaltigungen der Spezifikationen), um auch ausgefallene visuelle Effekte zu realisieren. Solch eine Seite mag syntaktisch korrekt sein (ist also in diesem einen Aspekt standardkonform), aber deswegen noch lange nicht barrierefrei (vermutlich eher im Gegenteil). Daran ändert dann auch Nichts eine Auslagerung der Stile in eine externe css-Datei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse Artikel! Das Blog habe ich mir gleich mal abonniert.</p>
<p>Streng genommen ist der Begriff des &#8220;Semantic Markup&#8221; eigentlich in der Standardkonformität enthalten. In den Spezifikationen steht schließlich drin, für welchen Zweck die einzelnen Elemente gedacht sind. In der Praxis wird Standardkonformität leider viel zu oft gleichgesetzt mit &#8220;validiert im w3c-Validator. Dieser kann aber leider nur eine syntaktische Validität prüfen, nicht aber eine semantische Validität.<br />
Wenn man nun Standardkonformität tatsächlich unter beiden Gesichtspunkten betrachten würde (und die Spezifikationen des Standards geben das ja durchaus her), dann würde man mit Standardkonformität tatsächlich eine solide Grundlage für Barrierefreiheit erstellen und zu einem guten Teil bereits realisieren. Aber genau hier hakt es in der Praxis. In der Praxis wird Webdesign gleichgesetzt mit Screen Design und auf den visuellen Aspekt reduziert. Dabei wird dann gutes Webdesign konsequenterweise gleichgesetzt mit der Beherrschung von &#8220;Tricks&#8221; (also Vergewaltigungen der Spezifikationen), um auch ausgefallene visuelle Effekte zu realisieren. Solch eine Seite mag syntaktisch korrekt sein (ist also in diesem einen Aspekt standardkonform), aber deswegen noch lange nicht barrierefrei (vermutlich eher im Gegenteil). Daran ändert dann auch Nichts eine Auslagerung der Stile in eine externe css-Datei.</p>
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