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	<title>Kommentare fuer bit.blog</title>
	<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog</link>
	<description>Weblog von Brigitte Bornemann, bit.informationsdesign</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:45:24 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Farbkontraste nach WCAG 2.0 von bb</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-11962</link>
		<author>bb</author>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:43:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-11962</guid>
		<description>In ihrer &lt;a href="http://blog.aperto.de/?p=635" rel="nofollow"&gt;Usability-Studie zu einfach-teilhaben.de&lt;/a&gt; findet Aperto heraus, dass die Farben, obschon sie die Kontrastwerte nach WCAG Level AA einhalten, von vielen behinderten Probanden kritisch angemerkt wurden. Das wundert mich nicht. Ich glaube aber nicht an ihr Fazit, dass weitere Usability-Studien hier helfen würden. Ich glaube, dass weitere Untersuchungen ergeben werden, dass man Farben ganz weglassen müsste. Von Menschen mit Sehbehinderungen ist bekannt, dass es kein Farbmuster gibt, das allen entgegen kommt, und dass ihnen am besten geholfen ist, wenn sie die Farben individuell einstellen können. Darum bin ich nicht ganz glücklich mit den Grenzwerten nach WCAG 2.0 - ich sehe darin eine bloss formale political correctness, die praktisch wenig hilfreich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer <a href="http://blog.aperto.de/?p=635" rel="nofollow">Usability-Studie zu einfach-teilhaben.de</a> findet Aperto heraus, dass die Farben, obschon sie die Kontrastwerte nach WCAG Level AA einhalten, von vielen behinderten Probanden kritisch angemerkt wurden. Das wundert mich nicht. Ich glaube aber nicht an ihr Fazit, dass weitere Usability-Studien hier helfen würden. Ich glaube, dass weitere Untersuchungen ergeben werden, dass man Farben ganz weglassen müsste. Von Menschen mit Sehbehinderungen ist bekannt, dass es kein Farbmuster gibt, das allen entgegen kommt, und dass ihnen am besten geholfen ist, wenn sie die Farben individuell einstellen können. Darum bin ich nicht ganz glücklich mit den Grenzwerten nach WCAG 2.0 - ich sehe darin eine bloss formale political correctness, die praktisch wenig hilfreich ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Farbkontraste nach WCAG 2.0 von bit.blog &#187; Blog Archiv &#187; BITV quo vadis</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-11295</link>
		<author>bit.blog &#187; Blog Archiv &#187; BITV quo vadis</author>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 23:30:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-11295</guid>
		<description>[...] Brigitte Bornemann: Farbkontraste nach WCAG 2.0 www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Brigitte Bornemann: Farbkontraste nach WCAG 2.0 <a href="http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste" rel="nofollow">www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste</a> [&#8230;]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Farbkontraste nach WCAG 2.0 von bb</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-10571</link>
		<author>bb</author>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:03:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-10571</guid>
		<description>Es gibt sogar schon Farbpaletten für ausreichenden Kontrast nach WCAG2. Damit hat man es beim Entwurf etwas leichter, die passenden Farben zu finden. http://www.accessiblecolours.co.uk/ via efa_tagung auf Twitter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sogar schon Farbpaletten für ausreichenden Kontrast nach WCAG2. Damit hat man es beim Entwurf etwas leichter, die passenden Farben zu finden. <a href="http://www.accessiblecolours.co.uk/" rel="nofollow">http://www.accessiblecolours.co.uk/</a> via efa_tagung auf Twitter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Farbkontraste nach WCAG 2.0 von bb</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-10569</link>
		<author>bb</author>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:20:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/farbkontraste/#comment-10569</guid>
		<description>Ergänzung: Die Website ist jetzt online, so dass man die Fallstudie live besichtigen kann. 
Auf die Originalfarben wollten wir nicht verzichten, und haben uns für den Kontrastumschalter entschieden. Für die bessere Erkennbarkeit der Links haben wir ein Linkzeichen eingeführt. 
http://www.usablebrands.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung: Die Website ist jetzt online, so dass man die Fallstudie live besichtigen kann.<br />
Auf die Originalfarben wollten wir nicht verzichten, und haben uns für den Kontrastumschalter entschieden. Für die bessere Erkennbarkeit der Links haben wir ein Linkzeichen eingeführt.<br />
<a href="http://www.usablebrands.de/" rel="nofollow">http://www.usablebrands.de/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Open Access = Accessibility? von ioverka</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/open-access/#comment-9746</link>
		<author>ioverka</author>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 16:11:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/open-access/#comment-9746</guid>
		<description>Liebe Frau Bornemann, 

vielen Dank für diesen Beitrag, den ich mit grossem Interesse gelesen habe. Übrigens meint der "Goldene Weg" nicht die Veröffentlichung in einem Selbstverlag, sondern die Publikation in einer Open-Access-Zeitschrift, die außerdem natürlich diverse Anforderungen bzgl. wissenschaftlicher Qualität und Zugänglichkeit erfüllen muss. 

Ich würde jetzt ja gerne mal versuchen, die PDFs eines OA-Verlages meiner Wahl auf Barrierefreiheit zu prüfen. Können Sie dafür ein Tool empfehlen?

Beste Grüße,
inga overkamp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Bornemann, </p>
<p>vielen Dank für diesen Beitrag, den ich mit grossem Interesse gelesen habe. Übrigens meint der &#8220;Goldene Weg&#8221; nicht die Veröffentlichung in einem Selbstverlag, sondern die Publikation in einer Open-Access-Zeitschrift, die außerdem natürlich diverse Anforderungen bzgl. wissenschaftlicher Qualität und Zugänglichkeit erfüllen muss. </p>
<p>Ich würde jetzt ja gerne mal versuchen, die PDFs eines OA-Verlages meiner Wahl auf Barrierefreiheit zu prüfen. Können Sie dafür ein Tool empfehlen?</p>
<p>Beste Grüße,<br />
inga overkamp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Standardkonform? - Kann ich nicht mehr hören! von Matthias Mauch</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2223</link>
		<author>Matthias Mauch</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 15:09:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2223</guid>
		<description>&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Wenn man Sprungmarken für sehende Nutzer verstecken will, darf man dafür nicht den CSS-Ausdruck “display:none” verwenden, das funktioniert nicht in Jaws."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergänzung: Schlecht auch für Nutzer von mobilen Geräten wie MobilePhone (Handy) oder PDA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Sollten wir, wie Jan Hellbusch vorschlägt, die Überschriftenstruktur einer Internetseite auf die Tastaturshortcuts real existierender Screenreader ausrichten?"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange die Browser sich daran nicht halten eine einheitliche Linie hierfür zu finden, ist dieser Vorschlag nicht zuhalten. Diana Ruth hat eine schöne Studie hierrüber geschrieben. Sehr lesenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;br /&gt;
"Denn am Ende wollen die Behinderten ja nicht nur ihre eigenen Websites lesen, die extra für sie gemacht sind."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Diskussionrunde mit den Machern von Lebenhilfe-Angesagt.de kam ans Tageslicht, das Behinderte sich genauso wie wir an aktuellen Themen interessiert sind. Erstaunlicherweise nehmen sie dafür sogar einige Hürden in Kauf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber insgesamt möchte ich sagen, das eine zugängliche Webseite für alle Menschen Vorteile hat und nicht nur für eine möglichst breite Zielgruppe. Allerdings stelle ich gleich noch hinten an, das jeder Mensch Barrieren unterschiedlich sieht, abhängig von der Art seine Behinderung. Deshalb denke ich, ist es wirklich sehr schwierig, eine Webseite zu erstellen die allen gerecht wird.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;Wenn man Sprungmarken für sehende Nutzer verstecken will, darf man dafür nicht den CSS-Ausdruck “display:none” verwenden, das funktioniert nicht in Jaws.&#8221;</p>
<p>Ergänzung: Schlecht auch für Nutzer von mobilen Geräten wie MobilePhone (Handy) oder PDA.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Sollten wir, wie Jan Hellbusch vorschlägt, die Überschriftenstruktur einer Internetseite auf die Tastaturshortcuts real existierender Screenreader ausrichten?&#8221;</p>
<p>Solange die Browser sich daran nicht halten eine einheitliche Linie hierfür zu finden, ist dieser Vorschlag nicht zuhalten. Diana Ruth hat eine schöne Studie hierrüber geschrieben. Sehr lesenswert.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Denn am Ende wollen die Behinderten ja nicht nur ihre eigenen Websites lesen, die extra für sie gemacht sind.&#8221;</p>
<p>In einer Diskussionrunde mit den Machern von Lebenhilfe-Angesagt.de kam ans Tageslicht, das Behinderte sich genauso wie wir an aktuellen Themen interessiert sind. Erstaunlicherweise nehmen sie dafür sogar einige Hürden in Kauf. </p>
<p>Aber insgesamt möchte ich sagen, das eine zugängliche Webseite für alle Menschen Vorteile hat und nicht nur für eine möglichst breite Zielgruppe. Allerdings stelle ich gleich noch hinten an, das jeder Mensch Barrieren unterschiedlich sieht, abhängig von der Art seine Behinderung. Deshalb denke ich, ist es wirklich sehr schwierig, eine Webseite zu erstellen die allen gerecht wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Standardkonform? - Kann ich nicht mehr hören! von Beate Firlinger</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2221</link>
		<author>Beate Firlinger</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 11:39:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2221</guid>
		<description>Hallo Brigitte,

du schreibst am Beginn deines Beitrags: "Gerade in diesen Tagen läuft ein Accessibility-Blog bei MAIN mit diesem Tenor". Das ist so nicht richtig, daher ein paar Anmerkungen dazu:

Das MAIN_blog fungiert gemeinsam mit Nur ein Blog von Robert Lender als Veranstalterin der Accessibility Blog Parade 2007. In dieses vernetzte Webereignis sind zahlreiche Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum eingestiegen, und zwar mit vielen spannenden, informativen Beiträgen, die höchst unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte zur Web Accessibility beleuchten.

Jan Eric Hellbusch wurde von uns als einer von mehreren hoch kompetenten GastautorInnen eingeladen, sich im MAIN_blog an der Parade zu beteiligen. Er vertritt hier seine Standpunkte zur Frage: Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet?. Andere AutorInnen haben andere Zugänge zu dieser wirklich komplexen Thematik. 

Gerade diese Vielfalt der inhaltlichen Positionen erscheint uns als VeranstalterInnen der Accessibilty Blog Parade interessant. Denn die Aktion lebt von der Kommunikation, vom offenen Erfahrungsaustausch und dem gleichberechtigten Dialog über Barrieren im Netz. 
 
Wir von MAIN wollen also keinesweg irgendeinen "Tenor" vorgeben, sondern verstehen uns als Plattform für vielfältige Denkanstöße zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation. Einer davon ist dieser Beitrag hier im bit.blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Brigitte,</p>
<p>du schreibst am Beginn deines Beitrags: &#8220;Gerade in diesen Tagen läuft ein Accessibility-Blog bei MAIN mit diesem Tenor&#8221;. Das ist so nicht richtig, daher ein paar Anmerkungen dazu:</p>
<p>Das MAIN_blog fungiert gemeinsam mit Nur ein Blog von Robert Lender als Veranstalterin der Accessibility Blog Parade 2007. In dieses vernetzte Webereignis sind zahlreiche Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum eingestiegen, und zwar mit vielen spannenden, informativen Beiträgen, die höchst unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte zur Web Accessibility beleuchten.</p>
<p>Jan Eric Hellbusch wurde von uns als einer von mehreren hoch kompetenten GastautorInnen eingeladen, sich im MAIN_blog an der Parade zu beteiligen. Er vertritt hier seine Standpunkte zur Frage: Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet?. Andere AutorInnen haben andere Zugänge zu dieser wirklich komplexen Thematik. </p>
<p>Gerade diese Vielfalt der inhaltlichen Positionen erscheint uns als VeranstalterInnen der Accessibilty Blog Parade interessant. Denn die Aktion lebt von der Kommunikation, vom offenen Erfahrungsaustausch und dem gleichberechtigten Dialog über Barrieren im Netz. </p>
<p>Wir von MAIN wollen also keinesweg irgendeinen &#8220;Tenor&#8221; vorgeben, sondern verstehen uns als Plattform für vielfältige Denkanstöße zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation. Einer davon ist dieser Beitrag hier im bit.blog.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Standardkonform? - Kann ich nicht mehr hören! von Siegfried</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2218</link>
		<author>Siegfried</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:46:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/standardkonform/#comment-2218</guid>
		<description>Klasse Artikel! Das Blog habe ich mir gleich mal abonniert.

Streng genommen ist der Begriff des "Semantic Markup" eigentlich in der Standardkonformität enthalten. In den Spezifikationen steht schließlich drin, für welchen Zweck die einzelnen Elemente gedacht sind. In der Praxis wird Standardkonformität leider viel zu oft gleichgesetzt mit "validiert im w3c-Validator. Dieser kann aber leider nur eine syntaktische Validität prüfen, nicht aber eine semantische Validität.
Wenn man nun Standardkonformität tatsächlich unter beiden Gesichtspunkten betrachten würde (und die Spezifikationen des Standards geben das ja durchaus her), dann würde man mit Standardkonformität tatsächlich eine solide Grundlage für Barrierefreiheit erstellen und zu einem guten Teil bereits realisieren. Aber genau hier hakt es in der Praxis. In der Praxis wird Webdesign gleichgesetzt mit Screen Design und auf den visuellen Aspekt reduziert. Dabei wird dann gutes Webdesign konsequenterweise gleichgesetzt mit der Beherrschung von "Tricks" (also Vergewaltigungen der Spezifikationen), um auch ausgefallene visuelle Effekte zu realisieren. Solch eine Seite mag syntaktisch korrekt sein (ist also in diesem einen Aspekt standardkonform), aber deswegen noch lange nicht barrierefrei (vermutlich eher im Gegenteil). Daran ändert dann auch Nichts eine Auslagerung der Stile in eine externe css-Datei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse Artikel! Das Blog habe ich mir gleich mal abonniert.</p>
<p>Streng genommen ist der Begriff des &#8220;Semantic Markup&#8221; eigentlich in der Standardkonformität enthalten. In den Spezifikationen steht schließlich drin, für welchen Zweck die einzelnen Elemente gedacht sind. In der Praxis wird Standardkonformität leider viel zu oft gleichgesetzt mit &#8220;validiert im w3c-Validator. Dieser kann aber leider nur eine syntaktische Validität prüfen, nicht aber eine semantische Validität.<br />
Wenn man nun Standardkonformität tatsächlich unter beiden Gesichtspunkten betrachten würde (und die Spezifikationen des Standards geben das ja durchaus her), dann würde man mit Standardkonformität tatsächlich eine solide Grundlage für Barrierefreiheit erstellen und zu einem guten Teil bereits realisieren. Aber genau hier hakt es in der Praxis. In der Praxis wird Webdesign gleichgesetzt mit Screen Design und auf den visuellen Aspekt reduziert. Dabei wird dann gutes Webdesign konsequenterweise gleichgesetzt mit der Beherrschung von &#8220;Tricks&#8221; (also Vergewaltigungen der Spezifikationen), um auch ausgefallene visuelle Effekte zu realisieren. Solch eine Seite mag syntaktisch korrekt sein (ist also in diesem einen Aspekt standardkonform), aber deswegen noch lange nicht barrierefrei (vermutlich eher im Gegenteil). Daran ändert dann auch Nichts eine Auslagerung der Stile in eine externe css-Datei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Adieu Braille, welcome DAISY von Reinhard Greulich</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/sternzeit-braille/#comment-728</link>
		<author>Reinhard Greulich</author>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 18:29:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/sternzeit-braille/#comment-728</guid>
		<description>&lt;p&gt;Schlecht, denn die "Prüfung" hat ergeben, dass für eine Daisy-Ausgabe nicht genügend Interessenten da sind. Damit stehen "Stern" und "Zeit" für Blinde nicht mehr barrierefrei zur Verfügung.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schlecht, denn die &#8220;Prüfung&#8221; hat ergeben, dass für eine Daisy-Ausgabe nicht genügend Interessenten da sind. Damit stehen &#8220;Stern&#8221; und &#8220;Zeit&#8221; für Blinde nicht mehr barrierefrei zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Weg mit der PDF-Prüfung im BITV-Test! von Thomas Oerder</title>
		<link>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/pdf-pruefung/#comment-480</link>
		<author>Thomas Oerder</author>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 08:37:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.bit-informationsdesign.de/blog/pdf-pruefung/#comment-480</guid>
		<description>&lt;p&gt;Sicher stellt das Prüfprocedere (relativ) hohe Anforderungen an den Zustand eines PDF, wenn die als barrierefrei durchgehen sollen, aber&lt;br /&gt;
ich denke nicht, dass man das Kind mit dem Bade ausschütten muss:&lt;br /&gt;
Man muss die Dinge vorantreiben, wenn sie sich ändern sollen, sonst ändert sich nichts - die bescheidenen Möglichkeiten hier mit dem BIK-Test ein bisschen nachzuhelfen schaden sicher nicht, auch wenn der eine oder andere unter den zusätzlichen Belastungen stöhnt. Aber gejammert wird ja immer...&lt;br /&gt;
Änderungen setzen sich nur durch, wenn sie einen handfesten Vorteil bspw. durch materiellen Zugewinn, ein größeres Renommee bieten oder wenn sie durch verbindliche Regeln befördert werden. Am wirksamsten ist sicher eine Mischung aus allem.&lt;br /&gt;
Für fast alle Webseitenbetreiber gibt es ja immer die Möglichkeit, sich bewusst und ohne Konsequenzen gegen barrierefreie PDFs auf den eigenen Seiten zu entscheiden, wenn der Aufwand zu groß scheint, die internen Workflows entsprechend zu ändern. Dass der Verzicht auf Barrierfreiheit gängige Praxis ist, merkt man schon daran, dass (sehr) viele Webseiten ohne Javascript kaum oder gar nicht zugänglich sind. Mein subjektives Gefühl ist, dass der Anteil nicht barrierefreier Seiten eher zunimmt.&lt;br /&gt;
Den zur Barrierfreiheit verpflichteten Anbietern steht in den meisten Fällen frei, eine Alternative in HTML anzubieten, wenn sie meinen, auf den PDFDownload gar nicht verzichten zu können.&lt;br /&gt;
Wenn die Bewertung von PDFs dazu führt, dass Diskussionen wie hier geführt werden dann hat die Aufnahme in den BITV-Test genau das erreicht, was optimalerweise erreicht werden kann: Um kritisieren zu können muss man genau analysieren, was nicht geht. Diese Analysen können dann dazu dienen, in der nächsten Softwaregeneration genau die (zugegebenermaßen vorhandenen) Schwierigkeiten bei der Generierung barriefrefreier PDFs auszumerzen. Und schon sind wir einen Schritt weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Grüße aus Frankfurt am Main, Thomas Oerder&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher stellt das Prüfprocedere (relativ) hohe Anforderungen an den Zustand eines PDF, wenn die als barrierefrei durchgehen sollen, aber<br />
ich denke nicht, dass man das Kind mit dem Bade ausschütten muss:<br />
Man muss die Dinge vorantreiben, wenn sie sich ändern sollen, sonst ändert sich nichts - die bescheidenen Möglichkeiten hier mit dem BIK-Test ein bisschen nachzuhelfen schaden sicher nicht, auch wenn der eine oder andere unter den zusätzlichen Belastungen stöhnt. Aber gejammert wird ja immer&#8230;<br />
Änderungen setzen sich nur durch, wenn sie einen handfesten Vorteil bspw. durch materiellen Zugewinn, ein größeres Renommee bieten oder wenn sie durch verbindliche Regeln befördert werden. Am wirksamsten ist sicher eine Mischung aus allem.<br />
Für fast alle Webseitenbetreiber gibt es ja immer die Möglichkeit, sich bewusst und ohne Konsequenzen gegen barrierefreie PDFs auf den eigenen Seiten zu entscheiden, wenn der Aufwand zu groß scheint, die internen Workflows entsprechend zu ändern. Dass der Verzicht auf Barrierfreiheit gängige Praxis ist, merkt man schon daran, dass (sehr) viele Webseiten ohne Javascript kaum oder gar nicht zugänglich sind. Mein subjektives Gefühl ist, dass der Anteil nicht barrierefreier Seiten eher zunimmt.<br />
Den zur Barrierfreiheit verpflichteten Anbietern steht in den meisten Fällen frei, eine Alternative in HTML anzubieten, wenn sie meinen, auf den PDFDownload gar nicht verzichten zu können.<br />
Wenn die Bewertung von PDFs dazu führt, dass Diskussionen wie hier geführt werden dann hat die Aufnahme in den BITV-Test genau das erreicht, was optimalerweise erreicht werden kann: Um kritisieren zu können muss man genau analysieren, was nicht geht. Diese Analysen können dann dazu dienen, in der nächsten Softwaregeneration genau die (zugegebenermaßen vorhandenen) Schwierigkeiten bei der Generierung barriefrefreier PDFs auszumerzen. Und schon sind wir einen Schritt weiter.</p>
<p>Beste Grüße aus Frankfurt am Main, Thomas Oerder</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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